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WingTsun-Welt Online

Porträt Wernher Bombosch

Sifu Wernher Bombosch

5. Meistergrad


Unterrichtet in: Mainaschaff

Trainer 1: 2001

 

Motto:

Der längste Weg ist der zu sich selbst – die Prinzipien des WingTsun können dir den Weg zeigen.

Warum hast du mit WingTsun angefangen?

Es war eine der wenigen Kampfkünste, die in meinen Augen schon damals (1990) mehr bot, als reines Kämpfen, sondern den Kampf als Mittel zum Zweck sah. Zum Zweck sich selbst und seinen Körper kennenzulernen.
Für mich war damals klar, dass WT mehr bot, als ich am Anfang mit den Augen erkennen konnte. Ich ahnte jedoch nicht das Ausmaß, das ich heute erkenne.
Außerdem lag es günstig, denn es war mit dem Fahrrad zu erreichen. Auch die Trainingstermine passten damals ideal zu meinen Terminen.

Warum machst du immer noch WingTsun?

Weil ich noch lange nicht am Ziel bin –- das iWT war dabei ein ganz großer Schritt. Damit hat das WingTsun aus meiner Sicht seine Buddha-Natur erkannt.

Welches war dein herausragendes WT-Erlebnis?

Zu erkennen, wer ich bin und was ich vermag. Das Erwachen von GM Kernspecht und GM Schrön zum iWT in den letzten Jahren mitzuverfolgen und mitzuerleben, ist für mich das Herausragendste.

Was änderte sich für dich, als du den 1. HG bzw. den 5. MG erhalten hattest?

Beim Erreichen des 1. HG war ich in einer anderen Schule, bei einem anderen Lehrer, in einer anderen Welt, in der es noch Gegner, Techniken und Schlagkraft gab. Das musste alles erst gemeistert werden, bevor man es hinter sich lassen konnte. Der 5. MG war dann für mich quasi die Erweckung zu mir selbst.