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WingTsun-Welt Online

Porträt Waldemar Ehrlich

Sifu Waldemar Ehrlich

5. Meistergrad, 1. Lehrergrad Escrima


Schule(n) in: Schwäbisch Gmünd, Schorndorf, Aalen

Schulleiter seit: 1986

 

Motto:

Jeder Mensch braucht Gelegenheit, sich frei zu entfalten – WingTsun ist eine Lebensphilosophie, die jedem die Gelegenheit bietet.

Warum hast du mit WingTsun angefangen?

WingTsun, was ist das? Das war die Frage, die mich vor 32 Jahren beschäftigte, als ich zum ersten Mal das Wort WingTsun hörte. Überzeugende Vorführungen der WingTsun-Ausbilder hinterließen tiefe Eindrücke auf der Zuschauerebene. Der Höhepunkt der Motivation war rasch erreicht und ich wollte WingTsun hautnah erleben. Ich hatte nicht die Absicht, eine WingTsun-Schule zu gründen. Es ergab sich so. Das es dazu kam, dafür kann es nur eine Erklärung geben: Wahrscheinlich ist es mir damals gelungen, die Vorzüge des WingTsun in meinem Bekanntenkreis überzeugend zu erläutern. Die absichtslose Darbietung, die auf reiner Begeisterung basierte, hatte Folgen. Die Zahl der WingTsun-Interessenten stieg und die Notwendigkeit eine WingTsun-Schule zu eröffnen war gegeben.

Warum machst du immer noch WingTsun?

Die Begegnungen mit den Menschen macht das WingTsun-Studium lebenswert.
Jeder, der dir erzählt, er sei vollkommen und am Ende angelangt, ist es nicht. WingTsun besitzt die Gewohnheit, dir ausgerechnet dann eine Ohrfeige zu verpassen, wenn du es am wenigsten erwartest. Da es keine Vollkommenheit gibt, bleibt nichts anderes übrig als das ständige Bemühen, es beim nächsten Mal besser zu machen.

Welches war dein herausragendes WT-Erlebnis?

Die bestandene Prüfung zum 5. MG, der Erwerb höherer Graduierungen meiner Kinder und Schüler und die Ernennung zahlreicher Schüler zum Sifu.

Was änderte sich für dich, als du den 1. HG bzw. den 5. MG erhalten hattest?

Kennst du diese Anleitungen, in denen es heißt: „Die Teile sollten mühelos ineinander passen, es ist kein Kraftaufwand erforderlich“?

Der stufenlose Übergang von festen, vorgeformten Bewegungen zu freien Handlungen in der Bewegung macht den Unterschied zwischen dem 1. HG und dem 5. MG aus.