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WingTsun-Welt Online

Porträt Thomas Schrön

GM Thomas Schrön

9. Großmeistergrad, 3. Lehrergrad Escrima


Bachelor in Martial Arts

Landestrainer Schweden

Cheftrainer der Trainerakademie Heidelberg

Schule(n) in: Aschaffenburg

Schulleiter seit: 1984

 

Motto:

Lebe Deinen Traum!

Warum hast du mit WingTsun angefangen?

Ich war vorher beim Boxen. Mich reizte es aber, eine asiatische Kampfkunst zu machen. Wie etwa KungFu. Das hatte etwas Geheimnisvolles an sich. Ich wollte das machen, was Bruce Lee machte.

Warum machst du immer noch WingTsun?

… weil es mich bis zum heutigen Tag fasziniert. Ich kann immer noch etwas dazu lernen. Mein großes Vorbild ist SiFu Kernspecht, der sich fortwährend weiterbildet. Außerdem kommt man mit vielen netten Leuten zusammen und mit manchen verbindet einen über die Jahre eine richtige Freundschaft. Nicht zu vergessen ist, dass ich mein Hobby zum Beruf machen konnte.

Welches war dein herausragendes WT-Erlebnis?

Das ist keine leichte Frage. Es gibt viele tolle Erlebnisse, die man im Gedächtnis behält. Eines war, als Sifu mir in Frankfurt am Flughafen mit Kugelschreibern den achten Satz der Doppelmesserform beibrachte.

Oder als Sifu mich im Jahre 2000 fragte, ob ich als Trainer an der Trainerakademie, damals noch auf Schloss Langenzell arbeiten wolle.

Woran ich auch gern zurückdenke, ist an den Lehrgang mit Prof. Chu, der ChiGong unterrichtete.

Was änderte sich für dich, als du den 1. HG bzw. 5. MG erhalten hattest? Und wie war es, als du zum Großmeister ernannt wurdest?

Beim 1. Technikergrad mussten wir auf Schloss Langenzell eine mehrteilige Prüfung durchlaufen. Ich war damals knapp 20. Ich war ein junger Mann, habe mich immer voll „reingehängt“, wollte beweisen, dass ich trotz meines Alters es verdient hätte, einer der ersten Techniker zu werden. Als SiFu mir die Urkunde zum 1. TG dann überreichte, war ich zum einen erleichtert und zum anderen natürlich mächtig stolz, dieses Ziel erreicht zu haben.
Beim 5. MG war ich vorher frustriert gewesen. Alle anderen waren 1997 mit nach Hongkong geflogen und hatten dort auf der Feier ihren 5. Meistergrad bekommen. Ich bekam ihn erst später auf Schloss Langenzell.
Die Ernennung zum Großmeister während des großen Jubiläumslehrgangs war ein sehr emotionaler Moment. Ich habe damit ein ganz großes Ziel erreicht. Obwohl ich mich noch nicht als Großmeister betrachte. Der 9. Grad ist für mich erst die Eingangsstufe. Die neue Phase beginnt jetzt.