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WingTsun-Welt Online

Porträt Rolf Hellmann

DaiSifu Rolf Hellmann

5. Meistergrad


Schule(n) in: Hamburg-Bergedorf

Schulleiter seit: 1980, anfangs zusammen mit Thomas Roggenkamp (†1998)

 

Motto:

WingTsun und Escrima sind feste Bestandteile meines Lebens und meiner Freizeit.

Warum hast du mit WingTsun angefangen?

Durch Zufall. Ich kam 1976 in Hamburg an der Alster an einer Kampfsportschule vorbei und sah Bilder vom WingTsun im Schaufenster. Es sah interessant und etwas exotisch aus. Ich war damals sehr sportinteressiert und wollte einmal etwas Neues ausprobieren.

Warum machst du immer noch WingTsun?

Ich glaube nach mittlerweile 40 Jahren, dass es unter den von mir vertretenen Wünschen und Maßstäben keine sinnvollere Art der Bewegungslehre und der Selbstverteidigung gibt. Ich hatte ja genug Zeit zum Vergleichen, Ausprobieren und Nachdenken. Anders geartete Vorlieben und Zielsetzungen – wie etwa Wettkampfsport oder Schaukampf – mögen durchaus zu einer anderen Wahl geführt haben.

Welches war dein herausragendes WT-Erlebnis?

Mit WingTsun angefangen zu haben!

Was änderte sich für dich, als du den 1. HG bzw. den 5. MG erhalten hattest?

Graduierungen bedeuten nichts, wenn sie nicht mit Erfahrungs- und Wissenssteigerungen erfüllt sind. So gesehen, erfreut mich die Erweiterung meines Wissens und meiner Fähigkeiten auf dem von mir beschrittenen Weg. Man erkennt dadurch selbst allerdings auch, dass wie bei Wissenschaftlern oder Künstlern (Musikern, Malern, Bildhauern) eine Begrenzung oder ein Ende des Lernens, auch durch eigenes Tun, trotz des bereits bestehenden großen Erfahrungsgerüstes nicht erkennbar ist.