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WingTsun-Welt Online

Porträt Rainer Tausend

DaiSifu Rainer Tausend

7. Meistergrad


Magister der Sportpädagogik (Universität Plovdiv/BG)

Landestrainer Irland

Schule in: Neunkirchen/Saar, St. Wendel u.a.

Schulleiter seit: 1984

 

Motto:

„WingTsun forever“, das ist mein Motto. Für mich ist WingTsun einfach die Umsetzung genialer, an den Menschen adaptierter Physik und Logik.

Warum hast du mit WingTsun angefangen?

Damals, vor nun mehr als 40 Jahren, suchte ich eine Selbstverteidigung für mich. Ich fand aber nur Karate oder Judo. Das machten alle. Ich wollte allerdings nicht das machen, was alle machten. Schließlich traf ich Anfang 1977 auf M. Fries, der WingTsun unterrichtete. Er erzählte, WingTsun sei etwas ganz Neues. Sofort war ich ganz Ohr. Das, was praktisch folgte, begeisterte mich sofort. Ich wusste zu der Zeit natürlich noch nicht, dass ich damit das genialste Martial-Arts-System gefunden hatte.

Warum machst du immer noch WingTsun?

WingTsun hat meinen Lebensweg insgesamt extrem beeinflusst. Hätte es WingTsun damals nicht gegeben, ich würde heute noch irgendwo als Arbeiter meine Brötchen verdienen, würde in meinen Verein gehen und würde außer Deutschland vielleicht noch Malle kennen.
Aber – Gott sei Dank – ist das so nicht eingetroffen. Dank WingTsun komme ich überall in der Welt herum, lerne sehr viele nette und interessante Menschen kennen, arbeite in meinen eigenen Firmen und schloss sogar eine akademische Ausbildung mit dem Magister ab.

Welches war dein herausragendes WT-Erlebnis?

Eines meiner herausragendsten Erlebnisse war die Ernennung zum WT-Meister 1997 in Hongkong auf der großen Geburtstagsfeier von GM Leung Ting. Aber jeder Tag, jeder Lehrgang und jeder Unterricht, den ich gebe, sind neue Ereignisse in meinem WingTsun-Leben.

Was änderte sich für dich, als du den 1. HG bzw. den 5. MG erhalten hattest?

Mein erstes Ziel war damals der 1. Technikergrad. Heute ist das der 1. Höhere Grad. Ich war mächtig stolz darauf, als ich ihn erreicht hatte. Nach weiteren Jahren harter Arbeit (Kung Fu) wurde ich 1997 zum 5. MG ernannt. Aber ich kann nicht wirklich sagen, welche Graduierungsstufe mich stolzer machte. Beide waren zwar wichtige Stationen.