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WingTsun-Welt Online

Porträt Petra Schäfer

Sifu Petra Schäfer

6. Meistergrad


Schule(n) in: Amsterdam

Schulleiterin seit: 1986

 

Motto:

WingTsun gibt mir die Sicherheit, um heutzutage auch als Frau ein freies, selbstbewusstes und selbstbestimmtes Leben führen zu können.

Warum hast du mit WingTsun angefangen?

Ich war die erste Escrima-Schülerin von Frank Schäfer in Kassel und wurde dann seine WingTsun-Schülerin und Lebenspartnerin. Ich fühlte mich eigentlich weniger von meiner Unsicherheit getrieben, als vom damaligen Kasseler Gruppenleiter angezogen … Allerdings zog mich dann doch recht schnell die Faszination des WingTsun selbst in den Bann.

Warum machst du immer noch WingTsun?

Aus Zeitmangel hörte ich mit regelmäßigem Escrima-Training auf. WingTsun aber betreibe ich nach wie vor aktiv, weil es für mich einfach nichts Vergleichbares gibt. Zumal sich WT, durch meinen SiFu GM Kernspecht immer wieder zu erneuern vermag – gleich dem Phoenix aus der Asche. In jedem Jahrzehnt fand bisher innerhalb der EWTO ein wahrer Quantensprung statt. Wer braucht da noch etwas anderes?

Welches war dein herausragendes WT-Erlebnis?

Das war wohl 1997 in Hongkong, als ich von Großmeister Leung Ting den 3. TG (heute HG) und meinen Titel zur (ersten) Lady-Sifu im WingTsun erhielt. Aber es gab noch sehr viele einmalige Erlebnisse, die ich dem WingTsun verdanke.

Was änderte sich für dich, als du den 1. HG bzw. den 5. MG erhalten hattest?

Der 5. MG war für mich eine Art Befreiung aus den damals technischen Zwänge. Anders als Sifu Frank lagen mir die relativ festgelegten Abläufe weniger. Das blinde Eindrillen von Techniken war nicht so meine Lieblingsbeschäftigung. Hingegen das Anwenden in freier Praxis, das war ganz mein Ding. Besonders seit Einführung der mich am Anfang verwirrenden ReakTsun-Programme und der Routinen bin ich begeisterter als je zuvor – von der genialen Entwicklung des heutigen iWT ganz zu schweigen.