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WingTsun-Welt Online

Porträt Oliver Kunze

Sifu Oliver Kunze

5. Meistergrad


Schule(n) in: Strausberg (bei Berlin)

Schulleiter seit: 1998 bei Sifu Hayo Zuber (Schulenverbund)

 

Motto:

WingTsun – persönliche Weiterentwicklung auf körperlicher und auch geistiger Ebene mit einem Kampfkunstsystem, das effektiv, flexibel und durchdacht ist.

Warum hast du mit WingTsun angefangen?

Weil ich 1990 in einem „Vergleich“ mit einem WT-ler am Ende mit meinem JiuJiutsu und Shotokan-Latein war und ich dieses System dann unbedingt erlernen wollte. Die Atmosphäre der Kreuzberger WT-Schule und mein Lehrer nahmen mir die letzten Zweifel: damals wie heute eine offene, freundliche Unterrichtsatmosphäre und ein tolles Team.

Warum machst du immer noch WingTsun?

Ich fand damals mit Sifu Hayo Zuber einen tollen Lehrer, der mich heute immer noch unermüdlich fordert und fördert. Es macht mir Spaß, meine Ausbilder und Schüler zu unterrichten und zu sehen, wie sie Fortschritte machen und wie unsere WT-Akademie wächst. Außerdem begeistert mich die Vielseitigkeit und Entwicklung unseres WT-Systems, wie es von meinem SiFu GM Kernspecht unterrichtet wird. Er versetzt mich immer noch in Erstaunen. WT macht mir Spaß und ich kann mir gut vorstellen, damit alt zu werden – sowohl bei meinem Lehrer in Berlin, als auch mit meinen Schülern in Strausberg.

Welches war dein herausragendes WT-Erlebnis?

Es waren mehrere: In Fights erfolgreich zu sein, nach einiger Zeit überraschend festzustellen, dass sehr vieles (beim Unterrichten) klappt, an dem ich beim Üben fast verzweifelt war. Es gab einige Situationen, in denen ich dank WT aufmerksam und intuitiv reagierte und damit Autounfälle, andere blöde Situationen bzw. Verletzungen vermeiden/verhindern konnte. Jeder Höhere Grad, den die WT-Akademie Strausberg hervorbringt, ist ebenso ein Highlight für mich.

Was änderte sich für dich, als du den 1. HG bzw. den 5. MG erhalten hattest?

Damals – 1998 – war der 1. TG eine ganz große Sache, da es mit dem Blick nach oben nur eine Handvoll 4. Technikergrade gab. Da war ich schon stolz wie Oskar. Der 5. MG war für mich ein Meilenstein. Er war damals so weit weg wie der Mars. Dann auf einmal nach viel, viel jahrelanger Arbeit war er da und stürzte mich noch einmal in einen Freudentaumel. Beim 1. TG war ich stolzer. Beim 5. MG war ich vor allem stolz auf meine Schüler und noch viel dankbarer meinem Lehrer gegenüber. Auch meinem SiFu und den anderen Großmeistern vielen Dank an dieser Stelle.