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WingTsun-Welt Online

Porträt Michael Schneider

Sifu Michael Schneider

5. Meistergrad


Schule(n) in: Berlin

Schulleiter seit: 1992

 

Motto:

Vitale Improvisation – Bewegung in jedem Augenblick neu gefunden.

Warum hast du mit WingTsun angefangen?

Ich begann mit Judo, Karate und Kickboxen. Als ich Ende der Siebzigerjahre zum Muai Thai kam, lernte ich bei meinem damaligen Lehrer, Sunthus Supastorpong, auch Ling Lom, den Luftaffe-Stil. Damals wusste ich noch nicht, dass ich damit dem WingTsun schon sehr nahe war. Beim Ling Lom merkte ich sofort, es ist etwas völlig anderes. Eine reine Selbstverteidigung und mir wurde damals klar, reine Selbstverteidigung ist das, was ich suchte, zumal ich am Wettkampfsport eigentlich nie wirklich Interesse hatte. Als dann eines Tages, Großmeister Kernspecht und Großmeister Leung Ting beim Ling Lom auftauchten, lernte ich zum ersten Mal WingTsun kennen und es gefiel mir sofort.
Als ich erfuhr, dass auch Bruce Lee WingTsun lernte, stand meine Entscheidung fest. Ich wollte und musste WingTsun lernen.

Warum machst du immer noch WingTsun?

Ich liebe WingTsun und es macht mir Spaß zu unterrichten.

Welches war dein herausragendes WT-Erlebnis?

Da gab es viele. Mein erster Lehrgang bei Großmeister Kernspecht zum Beispiel, bei dem ich den 1. und 2. Schülergrad ablegte, oder auch die Prüfung zum 12. Schülergrad. Herausragend war auch die Ernennung zum Sifu und natürlich die Ernennung zum 5. MG, wie auch die fünf vorangegangenen Prüfungen Highlights waren.

Was änderte sich für dich, als du den 1. HG bzw. den 5. MG erhalten hattest?

Es machte einen großen Unterschied! Der 1. HG ist schon etwas Besonderes, denn man verlässt die Ebene der Schülergrade und betritt die Ebene der Höheren Grade. Der 5. MG ist die Meisterehrung, eine besondere Anerkennung, zumal sehr viele Jahre zwischen 1. HG und 5. HG liegen. Deshalb habe ich mich darüber besonders gefreut.