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WingTsun-Welt Online

Porträt Joachim Friedrich

Sifu Joachim Friedrich

6. Meistergrad, 3. Lehrergrad Escrima


Schule(n) in: Eschwege, Eisenach, Gelnhausen, Maintal und Mühlheim am Main

Schulleiter seit: 1993

 

Motto:

WingTsun und Escrima bieten mir Herausforderung, Beschäftigung, Ausgleich, Willensstärke und innere Ruhe.

Warum hast du mit WingTsun bzw. Escrima angefangen?

In meiner Heimatstadt begann ich im Alter von 17 Jahren mit Ju-Jutsu. Die Selbstverteidigung hatte mich bereits als Kind interessiert, jedoch gab es in meiner Heimatstadt nicht viele Gelegenheiten, die als seriös gelten konnten. Ferner waren die Verkehrsanbindungen nicht immer vorteilhaft für mich. Meine Ju-Jutsu-Trainer besuchten bereits Anfang der 1980er WingTsun-Lehrgänge bei unserem Sifu GM K.R. Kernspecht. Ihre Begeisterung vermittelten sie mir, so dass für mich feststand, WingTsun erlernen zu wollen. Das klappte allerdings erst in der Zeit meiner Berufsausbildung 1986 zum Polizeivollzugsbeamten in Kassel. Dies war für mich die nächste Möglichkeit. Ein Jahr später besuchte ich einen Escrima-Lehrgang mit Master Bill. Auch dieses System faszinierte mich.

Warum machst du immer noch WingTsun?

Die Technik des WingTsun sowie die Fertigkeiten, Kenntnisse, Bewegungsweise, Forschung und Einflussnahme unseres GM K.R. Kernspecht begeistert mich immer wieder und erhält meinen Wissensdurst.

Welches war dein herausragendes WT-Erlebnis?

Die Eröffnung der britisch/englischen WingTsun-Organisation in London im November. 1998 und die 25- sowie 40-Jahr-Feier der EWTO.

Was änderte sich für dich, als du den 1. HG bzw. den 5. MG erhalten hattest?

Vom 6. MG aus rückblickend betrachtet, war für mich der technische Entwicklungsschritt der größte Unterschied.