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WingTsun-Welt Online

Porträt Jeffry van Rossum

Sifu Jeffry van Rossum

5. Meistergrad


Schule(n) in: Theley, Wadern (B)

Schulleiter seit: 2001

 

Motto:

WingTsun ist für mich eine geniale Kampfkunst und Lebensphilosophie, die zu einem der wichtigsten Inhalte meines Lebens geworden ist.

Warum hast du mit WingTsun angefangen?

Seit meinem 6. Lebensjahr praktiziere ich Kampfsport bzw. Kampfkunst, aber ich hatte nie das Gefühl, das Richtige gefunden zu haben. Ich war sozusagen auf der langen Suche nach einem in der Realität funktionierenden Kampfsystem, bis ich durch einen Bekannten zum WingTsun kam. Das System und mein SiFu Andreas Groß überzeugten mich dann endgültig. Ich denke gern an dieses ungewöhnliche Probetraining zurück … Danke, SiFu!

Warum machst du immer noch WingTsun?

…, weil ich die Kampfkunst, nach der ich suchte, fand und täglich feststelle, dass ich noch lange nicht fertig bin. Es gibt noch so viel zu lernen. Ich stehe ja noch ganz am Anfang.
Dieses geniale System zeigt mir immer wieder meine eigenen Grenzen auf und es macht einfach riesigen Spaß, sich weiterzuentwickeln und WingTsun zu üben und weiterzugeben.

Welches war dein herausragendes WT-Erlebnis?

Eine, schwere Frage!. Mein erster Privatunterricht mit SiGung K.R. Kernspecht war für mich persönlich das herausragendste WT- Erlebnis.
Die Tatsache beim Großmeister „persönlich“ in seinem Trainingsraum unterrichtet zu werden, die Menge an Informationen, die Einblicke in das System, die Ausblicke auf Zukünftiges … Das war schon wirklich etwas Besonderes.
Klar folgten und folgen weitere Unterrichtseinheiten, aber die erste war definitiv für mich die genialste. Aber im Grunde genommen ist jeder Unterricht, sei es im Rahmen eines Seminars oder als Privatunterricht, für sich ein wirklich herausragendes WT- Erlebnis.

Was änderte sich für dich, als du den 1. HG bzw. den 5. MG erhalten hattest?

Meinen Schülern erzähle ich immer, dass die Prüfung zum 1. HG die schwierigste von allen war. Man begab sich in einen neuen, anderen Abschnitt des WingTsun-Unterrichts. Das war schon bedeutend.
Das Erreichen des 5. MG hat das Ganze dann doch noch einmal gesteigert. Die Prüfung war gewiss nicht leichter, aber ich war wesentlich entspannter.
Der wesentliche Unterschied allerdings liegt für mich darin, jetzt klarer zu sehen, dass ich so vieles noch nicht weiß oder kann, und wirklich noch sehr viel zu lernen habe. Ich weiß, dass ich nichts weiß oder viel mehr, nichts kann …
Außerdem ist für mich die Verantwortung und Verpflichtung gestiegen, mich weiterzubilden und stetig zu verbessern, um dem Anspruch an die „Meisterlichkeit“ gerecht zu werden.