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WingTsun-Welt Online

Porträt Heiko Martin

Sifu Heiko Martin

7. Meistergrad


Magister der Sportpädagogik (Universität Plovdiv/BG)

Schule(n) in: Linz/Rhein und Großraum Koblenz

Schulleiter seit: 1986

 

Motto:

Die Auseinandersetzung im WT-Unterricht mit den Prinzipien der Kampfkunst haben nach und nach mir dafür Anlass gegeben, diese Prinzipien auch auf das alltägliche Leben zu übertragen.
Das Erlangen und Erhalten von Selbstbewusstheit als Grundlage meiner Lebensphilosophie hat sich bewährt.
WT ist in dieser Hinsicht Richtschnur und Teil meines Lebens!

Warum hast du mit WingTsun angefangen?

Ich wollte meine Selbstverteidigungsfähigkeiten für den Ernstfall verbessern. Ausgehend von meinen Erfahrungen im Karate und Ju-Jutsu, wo der sportliche Aspekt im Vordergrund stand beziehungsweise wohin er von meinen ehemaligen Trainern gestellt wurde, suchte ich etwas Neues und „durchschlagende Effizienz“. Eine Bemerkung am Rande: Erst nach und nach wurde mir bewusst, dass Effizienz in der Selbstverteidigung nicht unbedingt „durchschlagend“ sein muss, um zu funktionieren!

Warum machst du immer noch WingTsun?

…, weil es mich nach wie vor fasziniert und mich jung und dynamisch hält. Da es eine sich fortentwickelnde Kampfkunst ist, die nicht bei den überlieferten Gegebenheiten stehen bleibt, gibt es auch nach über 30 Jahren immer noch Neues zu entdecken und zu üben.

Welches war dein herausragendes WT-Erlebnis?

Das war die Hongkong-China-Reise im Jahre 1997 und das Zusammentreffen mit vielen Meistern, auch anderer Stile.

Was änderte sich für dich, als du den 1. HG bzw. den 5. MG erhalten hattest?

Die Freude über das Erreichte und der daraus erwachsene Stolz waren in ihrer Qualität ähnlich, da herausragend.
Beim 1. HG war es mehr die „Eintrittskarte“ zu den höheren Techniken, die mich zusätzlich beflügelte.
Beim 5. MG kam die Erkenntnis hinzu, dass man wieder zu den Basics zurück muss, und wie genial Einfachheit sein kann!