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WingTsun-Welt Online

Porträt Carsten Puzych

Sifu Carsten Puzych

5. Meistergrad


Schule(n) in: Kaarst, Düsseldorf

Schulleiter seit: 2002

 

Motto:

WingTsun ist für mich nicht nur Selbstverteidigung und Kampfkunst, sondern eine Lebenseinstellung.

Warum hast du mit WingTsun angefangen?

Ich begann mit WingTsun, da das Thema praktische Eigensicherung in meinem Berufszweig (Bewachungsgewerbe) einen erheblichen Stellenwert hat. Ich wurde durch einen Arbeitskollegen auf EWTO-WingTsun aufmerksam. Ich hatte damals mit vielen Kollegen zusammengearbeitet, die eine starke körperliche Präsenz hatten. Dieser eine Arbeitskollege jedoch war eher klein und schmal. Dennoch konnte er grenzwertige Situationen schnell und besonnen lösen. Das beeindruckte mich. Nachdem dann auch noch in meiner unmittelbaren Nähe WingTsun angeboten wurde, begann ich, in Düsseldorf Unterricht zu nehmen.

Warum machst du immer noch WingTsun?

Aus einer berufsbegleitenden Ausbildung wurde Leidenschaft, die bis heute anhält und die ich nicht missen möchte. Mich jeden Tag mit und auch dank meiner Schüler zu verbessern nach dem Motto: „Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein." Dank Großmeister Kernspecht wird alles immer wieder auf den Prüfstand gebracht und neuen Gegebenheiten, entsprechend den WingTsun-Prinzipien, angepasst.

Welches war dein herausragendes WT-Erlebnis?

Mein herausragendes WT-Erlebnis ist die bestandene Prüfung des letzten praktischen Teils zum 5. MG bei meinem SiFu Anfang 2014 auf Teneriffa. Die praktische Prüfung ging über mehrere Tage. Die Ungewissheit bis zuletzt, ob es gereicht hat und die Erleichterung nach den lobenden Worten meines SiFus am letzten Unterrichtstag waren und sind bis heute ein einschneidendes Ereignis.

Was änderte sich für dich, als du den 1. HG bzw. den 5. MG erhalten hattest?

Ich habe die Vorbereitung auf den 5. MG wesentlich bewusster wahrgenommen. Die Vorbereitung war intensiver; es gab mehrere Prüfungen bei meinem SiFu in Kiel im Privatunterricht und abschließend die Kleingruppe in Teneriffa. Auf den 1. HG hatte ich mich nicht so gut vorbereitet und daher war ich mit meiner Leistung nicht wirklich zufrieden. Es war mir eine Lehre für die folgenden Prüfungen.