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WingTsun-Welt Online

Porträt Carlo Porfido

Sifu Carlo Porfido

5. Meistergrad


Schule(n) in: Thun (CH)

Schulleiter seit: 1997

 

Motto:

Kampfkunst als Lebensweg und -schulung.

Warum hast du mit WingTsun angefangen?

Ich suchte eine effektive und geniale Selbstverteidigung und fand sie damals in Bern bei Sihing Urs von Känel.

Warum machst du immer noch WingTsun?

Wieso sollte ich etwas anderes machen, das weniger Spaß macht oder nicht so effektiv ist.
Mit GM G. Schembri habe ich einen Lehrer, der nicht nur technisch auf einem sehr, sehr hohen Niveau, sondern auch als Mensch ein Vorbild ist.

Welches war dein herausragendes WT-Erlebnis?

Für mich gibt es viele Erlebnisse, die ich nicht missen möchte. Sei es mein erster Tag in der Schule in Bern mit meinem damaligen Lehrer Urs, der erste Kontakt mit GM G. Schembri, der mir damals meine erste Prüfung abnahm, seien es die unzähligen Begegnungen mit GM Kernspecht oder all die Höheren Grade und Meister, die ich kennenlernen durfte, während meiner 23 Jahre, die ich bei der EWTO bin.
Das wohl herausragendste Erlebnis war allerdings für mich die Ernennung zum Sifu. Das ist für mich das schönste und wohl wichtigste Erlebnis.
Programme kann man üben und man kann sie oder auch weniger, den Sifu-Titel muss man sich verdienen. GM G. Schembri hatte das Gefühl, dass ich ihn verdient hätte und ich war und bin sehr stolz darauf.

Was änderte sich für dich, als du den 1. HG bzw. den 5. MG erhalten hattest?

Als 1. HG hatte ich das Gefühl, dass die Welt jetzt mir gehöre, ich alles wisse und mich niemand aufhalten könne. Als Meister kamt die Erkenntnis, dass ich damals keine Ahnung hatte und ich jetzt noch mehr arbeiten muss als früher. Meister zu sein, ist viel schwieriger. Jeder hat das Gefühl, dass man erleuchtet sei oder wenigstens fast … Leider ist das nicht so, schön wär’s. Um all diese Zusammenhänge zu sehen und umzusetzen, werden noch Jahre vergehen und viele Unterrichtstunden bei GM Kernspecht und GM Schembri nötig sein.