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WingTsun-Welt Online

Porträt Alexander Singh

Sifu Alexander Singh

5. Meistergrad


Bachelor in Martial Arts (Uni Derby GB)

Schule(n) in: Schweich, Wittlich, Bitburg, Daun, Merzig

Schulleiter seit: 1995

 

Motto:

WT tut weh, aber kein WT tut auch weh!

Warum hast du mit WingTsun angefangen?

Aus innerer Berufung heraus interessierte ich mich schon als Kleinkind für Kampfkunst. Als 12-Jähriger stieß ich dann auf Bruce Lee. Ich ahnte, dass Bruce Lees herausragendes Können etwas mit WingTsun zu tun haben könnte und wollte mich daher über diese Kampfart informieren. SiFus Bücher und der Besuch eines überzeugenden Info-Abends, ausgerichtet vom damaligen WT-Lehrer Peter Blum (†), gaben dann den Ausschlag, mich mit 13 Jahren in dessen damaliger Schule in Bitburg anzumelden.

Warum machst du immer noch WingTsun?

Die Beschäftigung mit dem WingTsun macht mir nach wie vor ungeheuren Spaß! Es ist wohl eine Lebensaufgabe WingTsun bzw. das, was daraus geworden ist, sowohl in seinen Bestandteilen als auch in seiner Gesamtheit richtig zu verstehen und zu erfassen und das dann auch noch entsprechend praktisch gut umzusetzen. Letztendlich muss WingTsun, zumindest meiner Auffassung nach, in einer persönlichen Weiterentwicklung münden. Darin sehe ich einen zusätzlichen Anreiz für den sehr fortgeschrittenen Praktizierenden!

Welches war dein herausragendes WT-Erlebnis?

Da hatte ich kein spezielles! Es sind vielmehr die neuen Erkenntnisse, die ein Resultat des Nachdenkens und des Tüftelns sind, die mir besondere Befriedigung schenkten und dies auch immer noch tun.

Was änderte sich für dich, als du den 1. HG bzw. den 5. MG erhalten hattest?

Als 5. MG hatte ich das Gefühl, wenigstens rudimentär, schon einmal das meiste gesehen zu haben und zumindest das (damalige) waffenlose WingTsun in Strecken erfasst zu haben. In diesem Zusammenhang danke ich meinem SiHing Rainer Tausend und meinem SiFu für deren guten Unterricht. Als 1. TG wusste ich hingegen nicht so recht, was mich zukünftig noch alles erwartet. Natürlich hat ein Meistergrad auch eine Außenwirkung, die man in der Werbung transportieren kann und ich glaube, es ist für die eigenen Schüler auch nicht schlecht, wenn sie sagen können: „Mein Lehrer ist Meister“.